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Urlaub

Rhodos - Urlaub auf der Roseninsel

Rhodos ist mit einer Einwohnerzahl von 115290 die größte Stadt des Dodekanes. Hier werden 2400 Jahre Geschichte wieder zum Leben erweckt. Aber auch seine vielfältige Landschaft, die hervorragenden Strände und eben die wiederaufgebauten Gebäude des Johanniterordens, welche ein beeindruckendes Wahrzeichen abendländischer Kultur im östlichen Mittelmeerraum zeigen, machen Rhodos zu einem ereignisreichen Urlaubsziel.

Roseninsel

In mystischer Zeit soll der Sonnengott Helios, die aus dem Meer empor steigende Insel, welche aus Felsen bestand mit Leben erfüllt haben, so dass duftende Rosen wuchsen. Rhodos ist 78 km lang und bis zu 30 km breit, wobei sie auch nur 18 km zur relativ nah liegenden türkischen Küste entfernt liegt. Die Insel wird mit einem sich länglich erstreckenden Gebirge durchzogen, welche am höchsten Punkt, dem Ataviros 1215 m erreicht. Zu den jeweiligen Küsten fällt das Land flach ab, ist wasser.- und waldreich, so dass gerade in Küstennähe Landwirtschaft betrieben wird. In und im Umland von Rhodos-Stadt gibt es die größte Ansammlung von Hotelanlagen, aber auch zwischen der Stadt und Lindos haben sich eine Vielzahl von Hotels angesiedelt. Etwas abgelegen der hiesigen Touristenansammlungen, vor allem im Süden der Insel ist das Land noch relativ im Ursprung belassen.


Geschichte

Mit dorischen Griechen begann die Kolonisierung und die kulturelle Blütezeit von Rhodos. Die drei Städte Lindos, Ialissos und Kamiros zählen zu der „Hexapolis“, dem dorischen Sechsstädtebund, welche um 500 v. Chr. von den Persern erobert wurden. In dem Jahr 408 v. Chr. wurde von dem berühmten Städtebauer Hippodamos von Milet der Grundstein für die neue Hauptstadt Rhodos angelegt, die im 4. Jh. v. Chr. als Handelsumschlag sogar Athen an Einfluss übertraf. Es war ein reicher unabhängiger Inselstaat, dessen Wahrzeichen, der zu den sieben Weltwundern des Altertum gehörende Koloss von Rhodos, eine bronzene Statue des Sonnengottes Helios verkörpert.

Nachdem sich die Römer im Orient mehr ausgebreitet hatten,verlor Rhodos als Handelsstadt an Bedeutung, war aber noch immer ein Kulturzentrum mit berühmten Rhetorenschulen, die u.a. von Cicero und Caesar besucht wurden.

Ebenso gab es eine einflussreiche Bildhauerschule, die in der Zeit des Kaisers Tiberius im Jahr 14-37 n. Chr. entstand und die bekannte Laokoon-Gruppe herausbrachte. Rhodos war im Mittelalter zwischen Arabern und Griechen (1204-1246). Byzantinern (1246-1309), aber auch von Venezianern und Genuesen schwer umkämpft bis es schließlich von dem Johanniterorden eingenommen werden konnte.

Die Stadt wurde zu einer wahren Festung von den „Rhodiser Rittern“ umgebaut. Diese kämpften im 15. Jh. gegen Türken und Ägypter, um die Insel zu verteidigen, mussten sich allerdings 1523 bei dem Angriff des osmanischen Sultans Suleiman dem Prächtigen geschlagen geben.
400 Jahre war die Insel in türkischer Führung bis 1912 Italien Rhodos besetzte. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde Rhodos wieder an das Königreich Griechenland übergeben.

Rhodos-Stadt

Die Stadt Rhodos hat eine Einwohnerzahl von 50 000 und ist seit seiner Gründungszeit 408 v. Chr. Hauptstadt der Insel und Verwaltungssitz der Dodekannes-Inselgruppe. Die Altstadt ist ein Gesamtkunstwerk. Nach den Vorstellungen des Hippodamos von Milet wurde die Stadt großflächig und rechtwinklig im Straßensystem angeordnet.

Im Mittelalter nahm der Bezirk der Ritter, der einen Großmeisterpalast, Hospital und Wohnungen mit einschließt, den rechteckigen nördlichen Teil der Stadt ein. Der um einiges größere südliche Bereich der ummauerten Stadt war Wohngebiet der Griechen, der östliche Bereich wurde zu Türken.- und der Ostteil zum Judenviertel aufgeteilt. Bis in den 2. Weltkrieg hinein wurde diese Aufteilung eingehalten.

Die eindrucksvoll schöne Altstadt wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie stellt mit ihren gotischen Johanniter-Bauten ein bemerkenswertes mittelalterliches Stadtbild dar. Auch die türkischen Bauten vor allem die Moscheen geben dem Stadtbild eine besondere Faszination und Schönheit. Obwohl der Massentourismus das heutige Leben in der Stadt prägt, gibt es hübsche Restaurants, nette Cafes und Läden, die eine große Auswahl bieten, aber auch schöne Plätze, die zum Verweilen einladen.

Während der türkischen Herrschaft von 1523 bis 1912 durfte kein Christ in der Altstadt leben, deswegen wurden eine 4 km lange Stadtmauer im 15./ 16. Jh. mit Bastionen und Türmen gebaut, sowie Gräben gezogen, um Fremdeindringlinge abzuwehren. Von besonderer Schönheit ist das 1512 von Emery d` Amboise erbaute Amboise-Tor im Nordwesten der Stadt. Aber ebenso beeindruckend ist das 1468 errichtete Hafentor, was ein schönes Marienrelief besitzt und sich im Nordosten den Altstadt befindet.

Ein Spaziergang um die Altstadt, welcher ca. eine Stunde dauert ist durchaus lohnenswert. Wenn man das Eleftherias- oder Arsenaltor passiert kommt man in die belebte Altstadt mit ihren viel verzweigten Gassen, ihren Kuppeln und Minaretten, die sich zwischen Palmen und Platanen zeigen. Als erstes erreicht man den Simi-Platz, der Reste eines Aphrodite-Tempels aus dem 3.Jh. v. Chr. zeigt. Hier gibt es auch eine Gemäldegalerie aus dem 20. Jh.. Weiter südlich befindet sich der anmutend schöne Argyrokastrou-Platz, der einen kleinen Brunnen besitzt aus Teilen eines frühchristlichen Taufbeckens.

Das alte Hospital aus dem 14. Jh. ist auf der Westseite zu finden, was heute das Archäologische Institut ist. Auf der gegenüber liegenden Seite findet man die Herberge der Ritter von Auvergne aus dem15. Jh. mit einem schönen Innenhof. Südöstlich führt ein Durchgang zu der Marienkirche, die aus dem 13. J.h. stammt und ein gut ausgestattetes Museum für byzantinische Kunst beherbergt. Das Museum für dekorative Kunst bietet eine große Auswahl sehenswerter Webarbeiten, Keramik und Schnitzarbeiten aus der Zeit der türkischen Machtübernahme.

Das ehemalige Ordenshospital befindet sich südlich an der Westseite der Platia Mouseou. Es ist eines der berühmtesten und sehr gut erhaltenen Gebäude aus der Ritterzeit, welches im Jahr 1440 entstanden ist. Im Obergeschoss befindet sich der ehemalige Krankensaal, wo sich die Grabsteine von Rittern befinden, den man über den Innenhof erreicht. In heutiger Zeit ist das Archäologische Museum dort eingerichtet.

Zu den wertvollsten Funden gehören aus Ialissos, Kamiros und anderen Orten der Insel auch zwei archaische Kouri aus dem 6. Jh. vor Christus, die Grabstelle der Krito und der Timarista, die aus dem Ende des 5. Jh. v. Chr. Stammen, eine lebensgroße Aphrodite, der bekannte hellenistische Helios-Kopf aus dem 2. Jh. v. Chr.sowie die kleine kauernde Aphrodite und die Rhodische Venus aus dem 1. Jh. v. Chr.. In den Räumlichkeiten VIII bis XXII sind eine große Anzahl und Sammlung von Vasen ausgestellt, die die mykenische Zeit veranschaulichen und die gesamte Epoche darstellen.

Die zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Rhodos zählende, ist die gut erhaltene aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammende Ritterstraße mit relativ gut erhaltenem Straßenbild, welche an damalige Zeiten erinnern lässt. Hier lagen die meisten Herbergen der Ritter mit ihren Versammlungshäusern einzelner Landsmannschaften des Johanniterordens. Es war der Ort, wo gespeist wurde und Besprechungen statt gefunden haben, aber auch offizieller Besuch wurde in diesen Räumlichkeiten empfangen. Während der türkischen Besatzungszeit lebten hier vermögende Kaufleute. Die schönste Herberge ist 1492 bis 1503 entstanden und gehörte den französischen Rittern. Der Name des Großmeisters Emery d`Amboise, das Wappen und die Inschriften des Ordens sind über dem spitzbogigen Portal eingraviert.

Der Großmeisterpalast befindet sich am Ende der Ritterstraße. Die historische Befestigungsanlage, welche aus dem 14. Jh. stammt und von einem dreifachen Mauerring umgeben ist, wurde nach einem gewaltigen Erdbeben von Großmeister Pierre d`Aubusson wieder aufgebaut.

Eine erneute Zerstörung des Großmeisterpalastes ereignete sich 1856, indem in der benachbarten Johanneskirche jahrelang gelagertes Schießpulver explodierte. In der Folgezeit wurde der Palast wiederholt dieses mal während der Besatzungszeit der Italiener wieder neu errichtet, allerdings nicht originalgetreu. Auch die Innenräume sind nicht dem ursprünglichen Zustand nachempfunden worden, sondern dessen abweichend rekonstruiert. Im Erdgeschoss widmen sich gleich zwei Ausstellungen der Lebensweise der über 2400 Jahre währenden Geschichte auf Rhodos.

In einem Saal ist die Kopie der berühmten Laokoon-Gruppe aus dem 1. Jh. n. Chr. ausgestellt, die ein großartige und bemerkenswerte Überlieferung der rhodischen Bildhauertradition überliefert. Die größte Moschee mit hübschem Renaissanceportal befindet sich vom Großmeisterpalst südlich gelegen und wurde von Suleiman dem Prächtigen nach der Eroberung der Insel 1522 in Auftrag gegeben.

Ganz in der Nähe auf der gegenüberliegenden Seite ist die Hafiz-Ahmed-Aga-Bibliothek, welche 1794 erbaut wurde und eine Vielzahl wertvoller persischer, arabischer und türkischer Handschriften besitzt. Eine der prächtigsten Kirchen ist die im 14 Jh. erbaute Agios Georgios. Auffallend ist der Vierkonchenbau mit den für Rhodos üblichen Nischengliederung am Tambour im Innen und Außenbereich. Als Koranschule wurde sie von den Türken benutzt.

Um zum Platia Ippokratou, einem sehr beliebten Platz in der Altstadt, der von vielen Cafes, Tavernen und Geschäften gesäumt ist, zu gelangen, geht man von der Suleiman Moschee ostwärts eine belebte Einkaufsstraße,der Odos Sokratou entlang. Die anderen Gebäude überragende 1503 errichtete Kastellania, die früher Sitz des Handelsgerichts und der Marktverwaltung war und heute die Stadtbibliothek beherbergt. Wenn man sich weiter südöstlich bewegt, trifft man auf den schönen Platz der hebräischen Märtyrer, der nach den im 2.Weltkrieg deportierten Juden von Rhodos zu Ehren errichtet wurde. Mittig angelegt ist ein Brunnen mir drei bronzenen Seepferdchen zu sehen.

Der Palast der Admiralität aus dem 15. Jh. befindet sich an der Nordseite. Im vermutlich 16. Jh. wurde die sich im Zentrum des ehemaligen Judenviertels befindliche Kahal-Shalom-Synagoge errichtet. Eine Gedenktafel, die sich rechts neben dem Eingang befindet, erinnert an die von den Deutschen deportierten 1673 Juden in deutsche Konzentrationslager. Von den einst 6000 rhodischen Juden sind ungefähr 4000 emigriert. Es leben heute nur noch wenige jüdische Familien in Rhodos.

Neben der Synagoge befindet sich ein kleines Jüdisches Museum, welches Dokumente enthält aus der Zeit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.
Im Süden der Stadt gelangt man durch faszinierend schöne kleine Gassen, die teilweise mit Schwippbögen verbunden sind, entlang an einigen Moscheen, die abendländische Atmosphäre verbreiten, wie auch die 1531 erbaute Ibrahim-Pascha-Moschee, die ebenfalls die älteste der Stadt ist, aber auch die Sultan-Mustafa-Moschee, welche sich an der Platia Ariones befindet, ist beeindruckend.

Durchaus reizvoll ist auch die teilweise unterirdisch verlaufende orthodoxe Kirche Agios Fanourios, die 1335 als byzantinische Kirche errichtet und später von dem Türken als Moschee genutzt wurde. Der Handelshafen, Emborikos Limenas ist gleichzeitig auch der Haupthafen und Anlegestelle der Fähren. Der alte, im Jahr 408 v. Chr. betriebene Mandraki-Hafen befindet sich im Norden, einem sich anschließenden Hafenbecken und wird mit drei aufgespannten Windmühlen gekennzeichnet.
Heute wird er vorwiegend als Anlegeplatz für Ausflugsboote und Yachten genutzt. Hier ist ein Verkehrsknotenpunkt, da sich hier auch der Busbahnhof und der Taxistand befinden.

Außerdem gibt es hier die große neue Markthalle, die Nea Agora, welche mit zahlreichen Fischrestaurants, Cafes und Geschäften ausgestattet ist.

Von Rhodos-Stadt über Lindos nach Kattavia

Ausgangspunkt für den Routenverlauf ist Rhodos-Stadt. Von hier aus führt die Strecke entlang der Ostküste bist zur Südspitze. Bis Kattavia sind es ohne Zwischenstopps ca. 88 km. Die Fahrt an der Küste führt an zahlreichen schönen Sandstränden und riesigen Hotelanlagen entlang.

Zunächst verlässt man die Stadt in Richtung Süden. Nach 7 km fährt man links zu dem idyllisch von Palmen umgebenen See.-und Thermalbad Kallithea, welches sehr orientalisch anmutet und eine gewisse Faszination ausstrahlt. Die bereits seit dem Altertum genutzten Thermen sind versiegt, doch werden die schönen Kureinrichtungen, die in den 1930er-Jahren von einem italienischen Architekten gebaut worden sind, im 2. Weltkrieg teilweise zerstört wurden, heute neu renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein kleiner von Felsen eingegrenzter Sandstrand befindet sich unterhalb des Thermalbades.

Entweder fährt man an der von Hotelanlagen dicht gebauten Küste entlang oder aber über das hübsche Dorf Koskinou nach Faliraki, der Touristenhochburg von Rhodos. Die in den 1980er Jahren gebaute Hotelstadt mit traumhaft langen, auch für Kinder gut geeigneten Sandstrände, bieten alles, was der Urlauber sich erträumt. Auch ein reges Nachtleben wird hier geboten.

Ganz in der Nähe liegt das Dorf Ladiko, welches sich südlich von Falraki befindet. Eine gleichnamige Bucht, von Felsen umgeben, bietet einen schönen Sandstrand, der zum Schwimmen nur so verleitet. Gleich in nördlicher Richtung beginnt die ebenso teilweise von Felsen umschlossene Anthony-Quinn-Bucht, die allerdings einen Kiesstarnd aufweist. Damals gehörte diese malerische Badebucht dem amerikanischen Schauspieler.

In östlicher Richtung des Dorfes Afantou gelegen, befindet sich ein gern besuchter Sand-Kiess-Strand, aber auch die mit frühchristlichen Bauteilen versehene Kirche Katholiki Afantou. Da in den 1960er-Jahren viele Bewohner des Dorfes nach Gummersbach auswanderten, gibt es eine Partnerschaft zwischen Afantou und der Industriestadt. Hier in dem Dorf gibt es den einzigen Golfplatz der Insel.

Das verlassene Nonnenkloster Tsamika erreicht man, wenn man von Kolymbia sich 3 km links hält. Die letzte Wegstrecke muss zu Fuß bewältigt werden, doch hat man von oben einen weitreichenden Blick über die Küste wie auch über das Hinterland. Unter dem Kloster in südlicher Richtung erstreckt sich ein wunderschöner feiner Sandstrand, der mit zu dem schönsten der ganzen Insel gehört. Archangelos ist das größte Dorf auf Rhodos und gleichzeitig ein besonders schöner Ort, da er im Zentrum eine auffallend hübsche von dem „Zuckerbäckerturm“ geprägte Erz-Engel-Michael Kirche aufzuweisen hat.

Kilometerlange Kieselstrände hat Kiotari zu bieten. Von hier aus ist ein Ausflug nach Asklipio zu der besonders schönen Kirche Kimisis tis Theotokou., die im Jahr 13./14.Jh. auf lateinischem Kreuzgrundriss errichtet wurde. Nach Lachania sollte man unbedingt noch einen Ausflug machen. Der Ort befindet sich 3 km hinter Gennadion und wurde in den 1980er Jahren von ausländischen Aussteigern geprägt, in dem sie sich hier ansiedelten.

Durchaus anzuschauen sind die schöne Platia und die Irenenkirche mit barockem Turm und frühchristlichen aus dem 6.Jh. stammendem Taufbecken, welches sich am südlichen Rand des Dorfes befindet. Die Fahrt geht weiter an einem verlassenem Kloster, dem Agios Pavlos, entlang nach Kattavia, dem südlichsten Küstenort von Rhodos. Beeindruckend ist hier die Kirche Kimisis tis Theotokou, dessen ältestes Baufragment in das 14. Jh. datiert wird.
Für Windsurfer ist der Strand, welcher sich 9 km südlich befindet, besonders reizvoll, da hier eine vom starken Wind tosende Brandung aufkommt.

Lindos

Lindos gleicht der Vorstellung nach einem Dorf aus dem Bilderbuch. Scheeweiße niedrige Häuser reihen sich dicht aneinander von einer Bucht mit schönen Sandstränden über einen Hügel zur fast von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Den Ort weit überragenden trutzigen Mauern einer Kreuzritterburg ist die größte Faszination gewidmet.

In den schmalen Gassen des Dorfes sind Esel und Maultiere, die einzig zugelassenen Verkehrsmittel. In Mitten der Burgmauern erheben sich die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel empor. Die Kirche des Dorfes ist im Innenbau fast vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18. Jh. ausgeschmückt. Eine besonders schöne Freske stellt den heiligen Christopherus mit Hundekopf dar.

In den aufwendig restaurierten Kapitänshäusern der vergangenen Jahrhunderte sind die Tavernen untergebracht. Neben der Stadt-Rhodos stellt der Ort Lindos die größte Sehenswürdigkeit dar, deswegen sind die Unterkünfte, dieses malerischen Ortes gerade in der Hauptsaison schnell ausgebucht. Lindos steht seit Jahren schon unter Denkmalschutz. Die Häuser in den schönen Gassen stammen fast alle aus dem 17./18. Jh.. Besonders bekannt ist das Kapitänshaus im Südteil des Ortes.
Die äußere Fassade des Hauses ist aus Naturstein und mit charakteristischen Reliefdekor versehen.

Wenn man einen Spaziergang zum Burgberg unternimmt, hat man links einen schönen Blick auf den Hafen und in nördlicher Richtung sieht man ein auf einem Hügel gelegenes Rundgrab, welches wahrscheinlich aus der hellenistischen Zeit stammt und auch das Grab des Kleoboulus genannt wird. Die auffallend schöne Marienkirche sieht man, wenn man auf dem Weg zur Akropolis ist. Gebaut wurde sie im 14. Jh.,wurde dann aber 1490 von dem Johanniter Großmeister Pierre d`Aubusson ausgebaut.

Im Kircheninnenausbau befindet sich eine grazil geschnitzte und vergoldete Ikonostase und ein Boden aus Kieselsteinmosaik. 1779 wurde das Tonnengewölbe und die Kuppel ausgemalt. Nicht weit entfernt, in nordöstlicher Richtung befindet sich die älteste Kirche von Rhodos, Agios Gergios Chostos. Im 8./9. Jh. wurde sie errichtet und hat seltene Fresken im Innenbau von hohem Wert aus der Zeit des Bilderstreits. Etwas weiter südlich des Platzes befindet sich das um 200v. Chr. geschaffene Felsengrab des Archokrates.

Wenn man auf der Halbinsel Vigli, welche sich am nördlichen Rand des Ortes befindet angelangt ist, hat man einen weitreichenden Ausblick auf den Tempel der Athena Lindia, die Akropolis und die Grotte der Göttin, die sich unterhalb befindet. Seltene Überreste der Boukopion, einer ehemaligen Opferstätte für Tiere, sind im angrenzendem Umland zu sehen.

In Lindos gibt es verschiedene Badebuchten, wie die wunderschöne Pallas -Bucht, die sich zum einen unterhalb des Ortes erstreckt, außerdem gibt es noch die fast verschlossene traumhafte Agios-Pavlos-Bucht mit einem winzigen Sandstrand. Im Jahr 51 n. Chr. soll der Apostel Paulus hier in der Bucht Schutz vor dem Sturm gesucht haben. Ihm zu Ehren erinnert eine kleine Gedenktafel in dieser Bucht an dieses Ereignis.

Symi

Die malerische und einfach traumhaft schöne Insel Symi gehört zu den Dodekanesinseln und ist ein beliebtes Ausflugsziel, welches von Rhodos aus oft besucht wird. Sie befindet sich 23 km nordwestlich von Rhodos in der Bucht von Symi und erstreckt sich über 85 km wild wachsender Küstenlandschaft, wobei auch tiefe Buchten und eine leichte Hügellandschaft das Inselbild verkörpert. Lohnenswert ist auch ein Ausflug ins Inselinnere. Schöne pittoreske Häuser fügen sich in das Ortsbild ein und lassen einen herrlichen Anblick zu.

Auf Symi gibt es viele Kirchen, Kapellen, Klöster und eine Vielzahl von meistens nicht in Betrieb seienden Windmühlen. Immer schon hat die Insel für ihren Schiffsbau Anerkennung gefunden. Im Weiteren war die Schwammfischerei ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insulaner. Mittlerweile gehört allerdings auch hier der Tourismus zur umsatzstärksten Gewinnmarge.

Seit dem Altertum waren Rhodos und Symi eng miteinander verknüpft. Zu den mit Abstand schönsten Orten zählt die gleichnamige Hauptort Symi. Dieser Ort steht unter Denkmalschutz. Hier sieht man ocker und weiß gestrichene Häuser, die sich harmonisch den Hang entlang winden und somit ein traumhaftes und idyllisch wirkendes Gesamtbild ergeben.

Viele Hotels, Cafes, Restaurants, Geschäfte und Souvenirläden gibt es in der Unterstadt. Man kann neben den üblichen Mitbringseln auch Schwämme und Gewürze erwerben. Es gibt viele Herrenhäuser, die renoviert wurden zu sehen. Vom Ortsende gelangt man über eine Treppe in die Oberstadt, der Chorio, die bedeutend ruhiger ist und einen fantastischen Ausblick bietet.

Es gibt ein kleines Volkskundemuseum, welches Trachten und Kunsthandwerk ausstellt. In nordwestlicher Richtung ca. 2km von Symi-Ort entfernt befindet sich die Sommersiedlung Nimborio, wo auch Unterkünfte und Tavernen für Touristen bereit stehen. In der naheliegenden frühchristlichen Basilika sind noch interessante Mosaike erhalten, die man sich durchaus anschauen sollte.

Die meisten Ausflugsschiffe fahren das dem heiligen Michael von Panormiti geweihte Kloster aus dem 18. Jh. in der gleichnamigen Bucht an,
welches eines der berühmtesten Wallfahrtsstätten des Dodekanes ist. Eine sehr schöne Ikonostase mit der Ikone des Erzengels Michael stehen im Mittelpunkt der Verehrung.

Zahlreiche Gläubige, wie auch natürlich Touristen besuchen das Kloster zu Pfingsten und am 8. November. Der Konvent stellt für diesen Anlass schlichte Übernachtungsmöglichkeiten mit 500 Betten zur Verfügung. Die Leuchtturm-Insel Seskli, welche im Besitz des Klosters von Panormitis ist, erkennt man bereits von der südlichen Spitze von Symi aus.

Einige Ausflugsboote bieten Ausflugsfahrten von Gialos und Panormitis an. Zu den weiteren direkten Nachbarinseln von Rhodos gehören die beiden 7 km entfernt liegenden Inseln Alimia und Chaliki. Alima ist eine unbewohnte Insel, bietet allerdings wunderschöne Sandstrände, die zum Baden einladen. Mit einem Fischerboot ist die Überfahrt möglich. Von Rhodos-Stadt und von Kamiros Skala fahren Ausflugsboote hinüber zu der von Felsen durchzogenen Insel Chalki, auf der 530 Menschen leben.

Es ist ein beliebtes Ausflugsziel und lohnenswert diese kleine Insel für einen Tag mal genauer zu erkunden. Ein sehr schöner Sandstrand befindet sich in der Bucht von Pontamos, die nicht weit von dem Ort Emorio entfernt ist. Einige Kilometer westlich gelangt man zur ehemaligen Hauptsiedlung, von der außer zwei sehr alten Kirchen nur noch Ruinen bestehen. Eine Kreuzritterburg erstreckt sich auf einem Berg, der sich südlich von Chorio befindet.